Gebäudeprüfungen und Tipps

Die Regeln für Käufer und Verkäufer sind in den USA klar festgeschrieben. Doch leider gibt es auch hier schwarze Schafe und daher sollten Sie niemandem blind vertrauen.

Jeder Verkäufer ist verpflichtet, sie über bestehende Mängel aufzuklären. Diese sogenannte „Disclosure“ hat vor Vertragsabschluss zu erfolgen. Doch sie sollten dieser Tatsache nicht allzu großes Vertrauen entgegenbringen. Übrigens auch dann nicht, wenn bei einer Besichtigung keine offensichtlichen Mängel zu erkennen sind. Wenn Sie sich auf diesem Gebiet nicht wirklich auskennen, sollten Sie professionelle Helfer beauftragen.

Diese „Home inspection“ müssen Sie zwar aus eigener Tasche bezahlen, aber diese Investition lohnt sich in jeder Hinsicht. Schwarz auf weiß dokumentiert erhalten sie Auskunft über den Zustand des Gebäudes und darüber, ob der Immobilienpreis gerechtfertigt ist. Sollte der Verkäufer Sie betrogen haben oder Ihnen eventuelle Mängel nicht mitgeteilt haben, können Sie diese mit dem Dokument nachweisen.

Tipp: Verlangen Sie unbedingt eine „CMA“ (Comparable Market Anlysis). Die „CMA“ ist eine vergleichende Marktanalyse. Sie enthält alle Informationen über vergleichbare Immobilien, die derzeit auf dem Markt sind oder erst kürzlich verkauft wurden. Ferner findet Sie darin genaue Angaben zu den üblichen Quadratmeter-Preisen. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen verlangen Sie auch ein „Comparables“. Dieses Papier enthält ebenfalls Angaben zu vergleichbaren Häuser und Grundstücken, die gerade zum Verkauf stehen oder erst kürzlich verkauft wurden. Dadurch erhalten Sie unabhängige Informationen und Hinweise zum aktuellen Marktwert der Immobilie.

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