Immobilienmakler in Deutschland

Anders als in Florida bzw. allgemein in den Usa wo die meisten Immobilien von Maklern vermittelt werden, ist dieser Anteil in Deutschland weitaus geringer.

Wie werde ich Immobilienmakler? Zunächst kann in Deutschland jeder als Berufsbezeichnung “Immobilienmakler” angeben, schliesslich ist dies kein geschützter Begriff, der eine solche Ausbildung vorraussetzt.

Die einzige Bedingung ist eine behördliche Erlaubnis der Gewerbeordnung (GewO). Der Gesetzgeber sagt, dass es sich bei der Vermittlung von Wohnräumen oder Grundstücken um ein sensibles Arbeitsfeld handelt, weshalb ein gewisser Vertrauensschutz garantiert sein muss. Auflage für eine solche Erlaubnis ist unter anderem, mindestens in den letzten fünf Jahren vor der Antragstellung nicht wegen eines Verbrechens, Diebstahls, einer Veruntreuung oder ähnlichem verurteilt worden zu sein.

Auch darf über das Kapital des Antragstellers kein Insolvenzverfahren eröffnet worden und er in kein Verzeichnis des Insolvenz- oder Vollstreckungsgerichts eingetragen sein. Ein jeder Immobilienmakler ist also vom Gesetzgeber überprüft und für vertrauenswürdig befunden worden. Das Zertifikat erlaubt dem Makler die Vermittlung von Verträgen für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Wohn- oder Gewerberäume.

Obwohl allein diese Erlaubis ausreichend ist, um den Beruf des Maklers zu ergreifen sagt es im Gegensatz zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung nichts über die Qualität der Arbeit aus. Das heisst, dass eine Aus- oder zumindest Vorbildung im kaufmännischen Sektor oder in der Immobilienbranche unabdingbar ist.

So ist es beispielsweise möglich, ein Fernstudium über das ILS (Institut für Lernsysteme) oder die Akademie für Fernstudien zum Thema “Immobilienmakler” zu absolvieren, das Interessierte in die Grundlagen des Geschäfts einweiht, beziehungsweise bereits vorhandene Kenntnisse vertieft.

Auch bietet die Industrie- und Handelskammer einen solchen Lehrgang an. Neben den rechtlichen Grundlagen werden darin Werkzeuge für den Verkauf, die Vermietung oder Vermittlung von Immobilien gestellt. Diese Kurse sind in der Regel sehr vertriebsorientiert; gelehrt werden Verkaufsstrategien, Akquirierung von potentiellen Kunden und Werbeideen, die dem Makler als Hilfestellung für den Aus- oder Aufbau seines Unternehmens dienen. Essentielle Fragen zu einem Vertrag oder den allgemeinen Geschäftsbedingungen werden genauso durchleuchtet wie Fehlerquellen in der Formulierung, die im Zweifelsfall schwerwiegende Folgen haben können.

Es ist nicht sehr aufwendig, Immobilienmakler zu werden, doch umso schwerer ist es, sich in diesem Beruf und vor allem in der Branche zu profilieren. Er muss an sich selbst den Anspruch stetiger Aktualisierung seiner Kenntnisse und Fähigkeiten stellen.

Einen guten Überblick über die verschiedenen Ansprüche denen ein Makler gerecht werden sollte finden Sie z.B. bei Ihrem fairen Immobilienmakler in Nürnberg.

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